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Stammzellen und deren Bedeutung




Was sind Stammzellen?

Beinahe jeder hat heute im Zuge von Wissenschaft und Medizin schon einmal etwas von Stammzellen gehört. Dazu stellt sich nun die interessante Frage, was ist das eigentlich und warum wird hier so eine intensive Forschung betrieben?

Als Stammzellen bezeichnet man im Allgemeinen Körperzellen, welche sich zu komplexen Gebilden mit vielen verschiedenen Zell- und Gewebetypen entwickeln können, was man wissenschaftlich „ausdifferenzieren“ nennt.
Dabei ist die Stammzelle durchaus in der Lage, Tochterzellen zu bilden die selbst auch wieder Stammzelleneigenschaften besitzen. Das geschieht nachweislich durch eine asymmetrische Zellteilung, ein spezieller Mechanismus, der bis heute noch nicht vollständig erforscht ist.
Nicht nur Menschen und Tiere besitzen Stammzellen, sondern auch Pflanzen. Diese befinden sich an der Spitze des Sprosses und an den Wurzelspitzen.

 


Die intensiven Forschungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass zum Beispiel embryonale Stammzellen in der Lage sind, sich in drei Zellen oder Keimblätter auszudifferenzieren. Diese werden speziell für experimentelle Zwecke aus dem Inneren der Zellmasse gewonnen.
Embryonale Stammzellen wurden vor beinahe 30 Jahren erstmals bei Mäusen isoliert und vermehrt.
Diese Zellen bilden im Embryo die Vorläufer für sämtliche Körperzellen. Besonders aus diesem Grund gilt das große Interesse der Forschung an Stammzellen, denn möglicherweise können sie eines Tages in der Medizin als Ersatzmaterial oder zur Zellersatztherapie verwendet werden. Hier haben Forschungen den Beweis erbracht, dass die Krankheit Morbus Parkinson zumindest in Tierversuchen schon durch die Zuhilfenahme von Stammzellen erfolgreich behandelt werden konnte.
All diese Versuche und deren Ergebnisse bedürfen allerdings einer eingehenden und akribischen Prüfung, bevor sie im klinischen Alltag zum Einsatz kommen können. Bis dahin ist es noch ein langer Weg.

Eine weitere Möglichkeit der Stammzellengewinnung ist das Klonen von Embryonen. Hier gab es bereits im Jahre 1997 erste Erfolge bei einem Schaf und weitere Versuche an Rhesusaffen und anderen Säugetieren folgten einige Zeit später.
Die Verwendung menschlicher embryonaler Stammzellen ist allerdings ein heiß umstrittenes Thema und bis heute in Deutschland verboten. Unter sehr strengen Auflagen ist eine Forschung an importierten Stammzellen möglich und wird zu diesem Zweck im so genannten Stammzellgesetz geregelt.

Trotzdem gibt heute schon andere Möglichkeit an Stammzellen zu kommen und diese über einen langen Zeitraum zu medizinischen Zwecken beispielsweise einzufrieren. Gemeint ist hier das Blut aus der Nabelschnur. Diese jungen Stammzellen haben hervorragende Eigenschaften die zur erfolgreichen Behandlung von immer mehr Krankheiten eingesetzt werden können. Damit steht eindeutig fest – diese Methode ist auf dem besten Wege, in Zukunft eine biologische Lebensversicherung zu werden.

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