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Placentaresblut kann lebensrettend sein




Nabelschnurblut, auch Placentaresblut kann lebensrettend sein. Deshalb lassen immer mehr Eltern das Blut ihrer Neugeborenen einfrieren. Dieses Blut enthält multipotente Stammzellen, sogenannte Basiszellen, diese befinden sich in fast allen Geweben des Körpers und sind noch nicht vollständig entwickelt wie erwachsene Stammzellen. Ein großer Vorteil besteht darin, dass sie sich zu verschiedenen Zelltypen entwickeln können. Bei Krankheiten, wie Leukämie, oder Stoffwechselerkrankungen kann das Nabelschnurblut lebensrettend sein.



Als Stammzellen werden Körperzellen bezeichnet, welche sich zu Gebilden mit verschiedenen Zell- und Gewebetypen entwickeln (ausdiffernzieren). Eine Stammzelle kann durch die asymmetrische Zellteilung Tochterzellen bilden, welche auch Stammzelleneigenschaften besitzt. Menschen, Tiere und Pflanzen besitzen Stammzellen.

Bereits vor 30 Jahren wurden bei Mäusen Embryonale Stammzellen isoliert und vermehrt. Heute gibt es die Möglichkeit an Stammzellen zu gelangen und sie für ca. 20 Jahre zu konservieren und einzufrieren, denn bereits in den 80ern wurde herausgefunden, dass Nabelschnurblut viele Stammzellen besitzt und etwas später wurden die ersten Nabelschnurblut-Transplantationen vorgenommen.

Die Funciculus Umbilicalis (Nabelschnur) besteht aus Blutgefäßen die den Säugling im Mutterleib mit der Plazenta verbindet. So werden Nährstoffe zu dem Ungeborenen transportiert und der Austausch von Sauerstoff sowie Kohlenstoffdioxid findet so statt. Die Nabelschnur misst ca. 60 Zentimeter und hat einen Durchmesser von 1,5 bis 2 Zentimetern

Es wird davon ausgegangen, dass es irgendwann sogar möglich sein wird, mit eingefrorenen Stammzellen Querschnittslähmungen zu heilen. Auch die Züchtung von Herzmuskulatur, oder dem Gewebe der Bauchspeicheldrüse und des Hirns kann irgendwann Realität sein.

Da das Placentaresblut auch genetische Defekte, in sich trägt, wird es besonders bei Fremden eingesetzt. Das Ziel ist es, dass der Körper diese Defekte bekämpft. Der Patient erhält somit neue Kräfte gegen seine Krankheit.

Das Nabelschnurblut wird für Mutter und Kind unkompliziert und schmerzlos entnommen. Das Blut wird sofort nach der Geburt in ein Labor gebracht und aufbereitet. In einem Stickstofftank wird es dann bei minus 196 Grad Celsius eingefroren. Es wird davon ausgegangen, dass das Nabelschnurblut ca. 20 Jahre haltbar ist. Mittlerweile gibt es 1,3 Millionen Metallkassetten mit Nabelschnurblut.

In Deutschland bieten viele kommerzielle Blutbanken die Konservierung und Aufbewahrung für bis zu 2.400 Euro an.

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