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Muttermilchnosoden Informationen




Der Begriff Nosoden stammt aus dem griechischen nosos, was soviel wie Krankheit bedeutet. Es sind dies homöopathische, stark verdünnte Heilmittel, die man eigentlich aus Krankheitserregern oder Ausscheidungsprodukten ansteckender Krankheiten, gesundem oder krankem Gewebe, Körperflüssigkeiten oder körpereigenen Substanzen herstellt. Sie sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.



Muttermilch-Nosoden werden zu den Nosoden gezählt, obwohl sie mit Infektionskrankheiten nichts zu tun haben.
Dem Grundsatz „Gleiches möge mit Gleichem geheilt werden" entsprechend, haben diese Nosoden - wie auch der Name schon andeutet - eine besondere Verbindung zu Milch.
Sie werden deshalb bei Milch-Unverträglichkeit, Abneigung gegen Milch oder einem stark ausgeprägten Milchverlangen eingesetzt. Beschwerden der weiblichen Brust, Unruhe mit Daumenlutschen beim Kind, ein Gefühl von Herzbeklemmung, chronische Ekzeme, Verlangen nach Süßigkeiten oder Salzigem, eingerissene Mundwinkel sind nur einige zusätzliche Beispiele, wo sie zur Anwendung kommen.
Meist werden sie in Form von alkoholhaltigen Tropfen, aber auch als alkoholfreie Globuli verabreicht.

Es gibt Apotheken, die sich mit der Herstellung von Nosoden befassen. Man erhält auf Bestellung ein Probenversandgefäß mit einer konservierenden Lösung zugeschickt und sendet damit eine entsprechende Probe zurück. Die Lösung wird in einzelnen Schritten mit einer Alkohol-Wasser-Mischung verdünnt, d. h. potenziert. Die Buchstaben D, C, Q/LM stehen für die Verdünnungsschritte, und zwar D=1:10, C=1:100, Q/LM 1:50 000. Hat man also die Potenz D8, dann wurde die Lösung unter Schütteln achtmal 1:10 verdünnt. Wichtig ist allerdings nicht der Verdünnungsgrad, sondern die Anzahl der Verdünnungsschritte, sodass D8 und C8 von der Wirkung her in etwa gleich sind. Im deutschsprachigen Raum werden hauptsächlich D-Potenzen zwischen D4 und D30 verwendet.
Sollen Globuli hergestellt werden, beträufelt man je 10g Globuli mit der entsprechenden Potenz und lässt sie trocknen, bis der Alkohol verdunstet ist. Aus der Stammdilution (Dilution - lat. Verdünnung) D3 bzw. C3 mit ca. 60 % Alkoholgehalt, die man zurück geschickt bekommt, oder die die Apotheke auf Wunsch aufhebt, können später weitere Globuli hergestellt werden.

Es wäre gut, verschiedene Potenzen anzuwenden, dem entsprechend werden Sets mit D6, D8, D12, D20 und D30 angeboten, womit man schon ganz gut gerüstet ist.
Wie viel und wie oft man Nosoden einnimmt, hängt von den Beschwerden ab, wie der Körper reagiert und auch von der Potenz der Nosoden.
Man sollte sich an die individuelle Dosierungsempfehlung eines Therapeuten halten, sie nur solange einnehmen wie sich Symptome zeigen und damit aufhören, wenn diese verschwunden sind.

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