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Fruchtblasennosoden




Nosoden sind Medikamente, die aus rein natürlichen Bestandteilen hergestellt werden. Organe oder Teile davon, aber auch Körperflüssigkeiten wie Blut und Urin bilden die Basis für diese Arzneimittel. Zu den Organen, aus denen Nosoden am häufigsten gewonnen werden, zählen die Nabelschnur, die Plazenta und die Fruchtblase.
Nosoden werden insbesondere in der Homöopathie eingesetzt. Sie entstammen nicht nur Organen, sondern können auch aus Muttermilch oder Eigenblut gewonnen werden.



Nosoden erhalten Sie in der Apotheke in flüssiger Lösung oder aber als homöopathische Globuli in unterschiedlicher Potenz.

Möchten Sie eigenes Körpermaterial zum Beispiel für die Gewinnung von Fruchtblasensonoden verwenden, so müssen Sie die Hebamme rechtzeitig darüber informieren. Sie entnimmt die entsprechenden Bestandteile aus Ihrer Fruchtblase und sendet das Material fachgerecht verpackt an ein Labor oder an eine Apotheke. Diese wiederum stellen aus dem Ausgangsmaterial flüssige Lösungen oder Globuli Kügelchen her. In Salbenform werden Fruchtblasennosoden auch als Wundsalbe, Narbensalbe, Brustsalbe und Ekzemsalbe eingesetzt. Die Apotheke bewahrt die Stammdilution fachgerecht auf. Aus dieser Lösung kann sie etwa zwanzig Mal neue Globuli bzw. Lösungen herstellen.

Mit Fruchtblasennosoden behandelt man nicht nur im akuten Fall, sondern auch zur Vorbeugung. Insbesondere Mütter und Kinder nutzen Fruchtblasennosoden zur Behandlung chronischer Erkrankungen. Sie werden aber auch bei Frauenleiden, zur Erleichterung des Abstillens und zur Gebärmutterrückbildung eingesetzt. Kleinen Babys werden Fruchtblasennosoden verabreicht, um sie zu beruhigen und zu entspannen. Bewährt haben sie sich aber auch bei Erkältungskrankheiten, Schnupfen, Husten und Heiserkeit sowie zur Behandlung von Schmerzen vor der Periode. Manche Mütter verwenden die Fruchtblasennosoden auch zur Behandlung von Neurodermitis oder Psoriasis bei ihrem Kind oder aber zur Linderung von Geschwüren, Beulen und Schrunden.

Die Homöopathie setzt anders als die Schulmedizin verstärkt auf die eigenen Selbstheilungskräfte. Nosoden aus Nabelschnur, Plazenta oder Fruchtblase finden hier daher große Verwendung. Alle Nosoden werden gemäß der Richtlinien des HAB Homöopathischen Arzneibuches hergestellt. Bei Globulis wird lediglich Rohrzucker, also Saccharose, zugesetzt, die Tropfenlösungen enthalten 60% Ethanol, also Alkohol.

Die Dosierung erfolgt je nach individuellem Bedarf. Manche Patienten reagieren stark auf homöopathische Mittel, andere benötigen höhere Potenzen, um eine Wirksamkeit festzustellen. In der Regel werden 5-10 Globuli niedriger Potenz dreimal täglich verabreicht, liegt eine akute Erkrankung vor. Säuglinge und Kleinkinder erhalten ein Drittel der Dosis.

Wie bei allen anderen homöopathischen Arzneimitteln gilt auch hier, dass zu der Einnahme kein Tee oder Kaffee getrunken werden sollte, da dies die Aufnahmefähigkeit des Körpers herabsetzt. Auch ätherische Öle oder Pfefferminz-Öle beeinträchtigen die Wirkung. Globuli und Tropfen sollten daher immer im Abstand von zwei Stunden zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Auch unmittelbar vor oder nach dem Zähneputzen ist die Einnahme von Globuli aus den gleichen Gründen nicht zu empfehlen.

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